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Klassentreffen nach 50 Jahren Schulentlassung

... ein frohes Wiedersehen



nach 50 Jahren



22. August 2005
heute ist nun der lang ersehnte Tag: Feier zur 50 jährigen Schulentlassung.
Wir finden uns fast alle pünktlich zum vereinbarten Termin um 17 Uhr vor unserer ehemaligen Schule ein. Joachim hat alles sehr präzise vorbereitet, so kennen wir ihn ja auch noch aus der Schulzeit.
Wir finden uns auf der Schultreppe zur Mädchenschule zum Gruppenfoto ein. Es werden viele Fotos gemacht, die wir uns sicher später alle einmal ansehen werden, wenn wir in ca. 5 Jahren zum erneuten Treffen hier oder an anderer Stelle zusammen kommen.

Jetzt beginnt der Besichtigungs Plan, doch kaum einer kann sich noch an den Klassenraum erinnern. Zuerst ist es wohl die falsche Seite, denn später erinnern wir uns, dass unsere Klasse Fenster zum Schulhof hatte und so schließt der Hausmeister geduldig eine Tür nach der anderen auf und ist sichtlich amüsiert, wie wir uns hier darstellen. Er hat es ja gewöhnlich mit etwas jüngeren „Schülern“ zu tun. Wir haben die Möglichkeit, in den Musikraum zu sehen, auch der Gymnastiksaal in luftiger Höhe mit seinem Zugang zum Dach der Schule bleibt uns nicht verschlossen. So können wir vom Dach aus über die Stadtteile Horn, Hamm und Billstedt unsere Blicke schweifen lassen und sind erstaunt, wie groß und vor allen Dingen auch grün dieses Gebiet ist.
Es werden auch hier einige Fotos geschossen, die uns dann später an diese tolle Begegnung erinnern werden.

Jetzt steht noch die Besichtigung unserer Aula an. Hier kommen doch die Erinnerungen wieder an unsere Auftritte mit dem Chor und die Theaterstücke. Joachim stimmt einen Canon an, doch leider sind wir nicht in der Lage, dieses ohne eingehende Probe vorher, bühnenreif rüberzubringen und so muss der Versuch dann erfolglos abgebrochen werden. Derweil hat der Hausmeister unten im Parkett Platz genommen und amüsiert sich über unser Bemühen.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Vergangenheit, geht es treppab in die Turnhalle. Hier kommen dann auch meine Erinnerungen an das Scheitern im Sportunterricht und die vielen erfolglosen Versuche, Übungen am Barren zu turnen, oder das Reck zu erklimmen. Wir sehen noch eine Weile den kleinen fleißigen Turnerinnen zu, die hier gerade eine Trainingsstunde absolvieren und uns die tollsten Kunststücke im Bodenturnen zeigen. Im Anschluss an die Turnhalle steht die Küchenbesichtigung noch auf unserem Programm und wir sind alle sehr gespannt, was aus unserer Schulküche von damals so geworden ist, in der wir uns seinerzeit abmühten, Kohlrouladen, gedämpften Wirsingkohl, Rindfleischsuppe und vieles mehr zu kochen. Es fiel mir hier wieder ein, wie wir eine leckere Zitronensuppe gemacht haben, die zur Hauptsache aus Wasser bestand und doch lecker war. Einige hatten noch die Erinnerung daran, dass der Kochlöffel immer in einem Topf mit kochendem Wasser während des Kochens aufbewahrt werden sollte. Daran konnte ich mich allerdings nicht mehr so gut erinnern. Wir waren alle überrascht, was wir in „unserer" Küche vorfanden. Eine komplett modern gestaltete Küche, mit Küchenmaschinen und Nirosta Kochstellen für Elektro- und Gasbetrieb. Alles hell und freundlich gefliest. Einfach überwältigend!
So wird der Unterricht sicher viel schöner sein, als zu unserer Zeit, in der wir auch noch mit knappen Geldmitteln und wenig Angebot auf dem Lebensmittelmarkt kalkulieren mussten.
Die selbstgenähten Kochhauben mit Schrägstreifen sollte man hier noch kurz beschreiben, denn ohne Haube durfte nicht gekocht werden.

Das war ein sehr gelungener Schulbesuch und wir sind froh, dass Joachim das alles so toll organisiert hat, dadurch wird das Treffen zu einem einmaligen großen Erlebnis.
Jetzt führt uns der Weg über den Schulhof zu einem gemütlichen Restaurant Besuch im „Dubrovnic" an der Horner Rennbahn und dort haben wir dann noch sehr lange Gelegenheit, über die Vergangenheit zu berichten, z.B. wie es uns bis heute so ergangen ist und viele Dinge aus der Schulzeit werden wieder präsent. Einige berichten, was aus der Jugendherberge in Oberwesel geworden ist und viele Dinge mehr. Wir erinnern uns an unsere tollen Klassenreisen mit Hermann Schlage, doch auch die Reise in die Heide hatten wir noch nicht ganz vergessen.
So sitzen wir noch sehr lange gemütlich unter dem großen Pavillon in diesem Restaurant und merken nicht, wie die Zeit vergeht, doch leider geht auch ein so schöner Tag zu Ende und wir versprechen uns gegenseitig, dieses Treffen in spätesten 3 Jahren zu wiederholen, damit nicht alles so vergessen wird.
Wir nehmen Abschied und so gegen 24.00 Uhr bin ich dann im Haus.
Es war ein wunderbarer Tag.

23.7.06 22:43
 
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