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Schleswig Holstein und die Probstei

27.8.2005
eine Fahrt ins Blaue- Der Bürgerverein Billstedt

Diese Fahrt soll uns nach Schleswig-Holstein bringen (Kieler Förde und Laboe) unter der fachkundigen Begleitung des Herrn Schumacher, der sich auch hierfür wieder sehr gut vorbereitet hat und natürlich nichts dem Zufall überlässt. Er selbst hat diese Tour mit dem Motorrad bereits abgefahren und natürlich gibt es auch hier wieder etwas Besonderes zu sehen.

Zunächst beginnt die Fahrt auf der A 1 Richtung Lübeck. Am Autobahnkreuz Bargteheide verlassen wir die A1 und weiter geht es in Richtung Bad Segeberg nach Bordesholm. Wir erfahren wieder so allerhand über die Eiszeiten und die Bodenformationen, die sich dadurch ergeben haben. Die Eismassen haben sich vom Nordpol weit in das Land hinein geschoben. Zurück blieben Geröll und Sand. In einigen Senken blieb das Eis liegen und schmolz langsam ab, so dass das Land mit vielen kleinen Seen übersäht war, wie z.B. dem Plöner-, dem Uklei- dem Kellersee und viele mehr.
Wir durchqueren dieses Gebiet, weiter erfahren wir, dass es in Trappenkamp zur Nazizeit Munitionsfabriken gab, die durch kleinere Wälder getarnt waren. Das gesamte Gebiet war seinerzeit Sperrgebiet und heute ist in den Wäldern ein sehr großer Erlebnispark angelegt. Wie sich die Zeiten ändern. Unsere Fahrt geht weiter, wir sehen das Gut derer von Rantzau. Ein recht runtergekommenes Anwesen. Vor den Toren dieses Gutes machen wir eine kleine Rast und eine kleine Stärkung tut uns allen gut. Herr Schumacher hat wieder an alles gedacht. Belegte Brötchen und Kaffee zaubert er aus dem Kofferraum des Busses. Bei strahlendem Sonnenschein können wir uns die Beine ein wenig vertreten und die Müdigkeit verschwindet schnell.
Nach dieser Stärkung geht es weiter. Alle einsteigen und ab geht die Post.
Jetzt wollen wir uns noch einen Meyer-Hof ansehen. Das ist ein Teil des Rantzau Gutes. Das Gut wurde in kleinere Höfe aufgeteilt, um es zu bewirtschaften und diese Höfe nannte man „Meyer Hof“ Auf so einen Hof konnten wir mit dem Bus fahren, was ein wahres Kunststück für den Busfahrer bedeutete.
Unser nächstes Ziel ist die Straußenfarm in Hohenfelde mit Blick auf die Ostsee

Andrea und Stefan Strukat
Ostseering 11 24257 Hohenfelde
hier erfahren wir so allerhand über die Straußenaufzucht, die Lebensweisen der Strauße in unserer Region, die Verhaltsweisen der Tiere und können von den Produkten aus Straußenfleisch probieren, wir lernen in einer kurzen Führung, dass die Eier, wenn sie nicht befruchtet waren, ausgeblasen und zu allen möglichen Dingen verarbeitet werden. Die Federn finden zum Teil im Show Geschäft noch reißenden Absatz, auch verarbeitet man sie zu Staubwedeln und einfach nur als Souvenir sind sie auch sehr begehrt. Wir sehen uns die Kücken an, die sehen aus wie kleine Igel, so stachelig ist das Federkleid. Es färbt sich, wenn sie größer werden. Die männlichen Tiere tragen ein schwarzes und die weiblichen ein graues Federkleid. Erst dann lässt sich das Geschlecht der Tiere bestimmen. Nach einer sehr interessanten Führung von Herrn Strukat und dem Einkauf einiger Fleischstücke geht die Fahrt geht weiter zu unserem Mittagsziel.
Es ist ein Hotel kurz vor Laboe und hier lernen wir ein für uns neues Gericht kennen, Rindfleisch in Scheiben geschnitten mit einem Kartoffelsalat ( Tafelspitz auf holsteinisch)
Das Hotel liegt direkt am Ostseestrand und nach dem Essen entschließen sich einige zu Fuß weiter nach Laboe zu gehen. Es ist nur ca. 20 Gehminuten entfernt. Der größte Teil unserer Reisegesellschaft nimmt allerdings den Bus. Wir kommen fast zeitgleich mit den Fußgängern am Ehrenmahl an.
Der Ausblick von der oberen Plattform ist sehr gut bei toller Weitsicht.
Nach dieser Besichtigung bummeln wir gemütlich durch Laboe, immer an der See entlang. Es ist auch noch Zeit, einen Kaffee in einem kleinen Strandcafe zu trinken, ehe es um 17.00 Uhr auf das Schiff nach Kiel geht.
Pünktlich bei Abfahrt des Schiffes beginnt es etwas zu regnen, doch das kümmert und nicht weiter, denn wir hatten bisher einen wunderbar sonnigen Tag.
Die Fahrt durch die Kieler Förde ist recht abwechslungsreich und wir erreichen den Hafen von Kiel, wo unser Bus schon auf uns wartet. Der Fahrer ist nicht so sehr begeistert, dass es so spät geworden ist, doch die spätere Sammlung der Mitfahrer dürfte ihn etwas versöhnt haben.

Pünktlich, zur Tagesschau sind wir zurück und es war, wie immer ein gelungener Ausflug mit dem Billstedter Bürgerverein.

Bis zum nächsten Mal!
5.8.06 23:59
 
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